Verkehrspsychologe Freiberg und Meißen – MPU-Vorbereitung

Dr. Andrea Augustin
Diplom-Psychologe


Führerschein wieder bekommen

Kontakt


info@psychologie-augustin.de
01520 2643836

Schreiben Sie mir gern eine Mail oder SMS, wenn Sie einen Termin vereinbaren möchten. Während der laufenden Therapiestunden bin ich nicht immer telefonisch erreichbar.

Wenn Sie nach einem Verkehrspsychologen in Freiberg oder Meißen suchen, dann steht bei Ihnen vermutlich eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) an. Im Rahmen der MPU müssen Sie zu vergangenen Delikten Stellung nehmen und beschrieben, welche Veränderungen Sie vorgenommen haben, um zukünftig nicht mehr gegen Verkehrsregen zu verstoßen. Eine MPU-Beratung hilft Ihnen dabei, sich auf den „Idiotentest“ vorzubereiten. Melden Sie sich einfach bei mir, wenn Sie einen Termin zur verkehrspsychologischen Beratung vereinbaren möchten – gern per Mail an info@psychologie-augustin.de, da ich aufgrund anderer Beratungs- und Therapiestunden nicht immer telefonisch erreichbar bin.

Warum überhaupt zum Verkehrspsychologen?

Die MPU hat ein ziemlich negatives Image und oft ist zu lesen, dass im Verlauf des Gesprächs mit dem dortigen Psychologen Fangfragen gestellt werden, die dann den „Prüflingen“ zum Verhängnis werden. Andere Gerüchte lauten, dass man beim ersten Versuch ohnehin durchfalle oder dass man ohne Vorbereitungskurs ohnehin nicht bestehe. Das stimmt so nicht! Ein Kurs zur Vorbereitung auf die MPU ist keine Pflicht und der Gutachter weiß gar nicht immer, ob Sie schon einmal eine MPU hatten (z.B. wenn Sie das negative Vorgutachten nicht bei der Führerscheinstelle abgegeben haben, dann erfährt der nächste Gutachter davon meistens auch nichts).

Die Fragen bei einer MPU

Auch die Fragen des Gutachters sind nicht dazu gedacht, Sie „reinzulegen“. Allerdings beziehen sich die Fragen im medizinisch-psychologischen Gutachten manchmal auf Themengebiete, über die sich viele Menschen normalerweise keine Gedanken machen und so fällt es schwer, zu verstehen, worauf genau eine Frage abzielt und eigene positive Entwicklungen oder Veränderungen darzustellen.

Beispiele für solche Fragen eines psychologischen Gutachters sind etwa:

    • Wie erklären Sie sich die Häufung Ihrer Delikte?
    • Welche Motive liegen Ihrem Verhalten zugrunde?
    • Wie wollen Sie zukünftig mit Alkohol oder Drogen umgehen?
    • Welche Rückfallsituationen sehen Sie für sich?

Wer beispielsweise wegen Alkohol-Delikten zur MPU muss hat sich höchstwahrscheinlich noch nie tiefergehend damit beschäftigt, welche Gründe oder „Motive“ dem eigenen Trinkverhalten zugrunde liegen. Auch wem aufgrund zu vieler angesammelter Punkte eine Begutachtung „droht“, der kann häufig ohne Vorbereitung wenig dazu sagen, aus welchen individuellen Ursachen es zu den Verstößen kam, sondern würde die einzelnen Delikte vielleicht mit Pech, Terminen, Unachtsamkeit oder mangelnder Konzentration erklären.

Ein kritischer Punkt für viele MPU-Klienten ist zudem die Frage nach eventuellen Rückfällen. Hier sollte man nicht einfach pauschal antworten, dass man nie wieder in alte Muster zurückfallen wird, sondern sich mit dem Thema der zukünftig möglicherweise kritischen Situationen wirklich auseinandersetzen und das auch belegen.

MPU-Beratung Freiberg

Mein Angebot als Verkehrspsychologe

in Freiberg und Meißen

Mit einer Beratung in meiner Praxis unterstütze ich Sie dabei, sich mit allen Themengebieten, die für eine MPU relevant sind, auseinanderzusetzen, Ihre „Delikt-Geschichte“ und Ihre Motive herauszuarbeiten, Strategien für ein zukünftig regelkonformes Verhalten zu verfolgen und sich auch für Rückfälle zu wappnen. Zuvor kläre ich ab, welche individuellen Voraussetzungen in Ihrem Fall für eine positive MPU gegeben sein müssen.

Ich biete zur MPU-Vorbereitung in Freiberg dabei mehrheitlich Einzelberatungen an. Viele andere Anbieter setzen auf Kurse, die aber den Nachteil haben, dass bei einem MPU-Kurs ein genauer (meist wöchentlicher oder 14tägiger) Termin vorgegeben wird, der für manche nur schwer einzuhalten ist. Zudem gehen meiner Erfahrung nach manche Klienten in einer Gruppe etwas unter, gerade wenn die MPU-Fragestellung komplexer ist. Vorbereitungs-Kurse in der Gruppe haben zwar den Vorteil, dass Sie von den Geschichten der anderen Teilnehmer auch etwas lernen können, aber persönliche Fragen und Hintergründe können in einer Runde von mehreren Klienten meist schlechter bearbeitet werden. Ich setze bei der MPU-Vorbereitung in Freiberg und Meißen daher auf psychologische Einzelberatungen.

Um dennoch aus den Geschichten anderer zu lernen, werte ich mit Klienten auch positive sowie negative Gutachten aus, um den Ablauf der MPU, typische Fragen und eventuelle kritische Themengebiete zu bearbeiten.

Kosten der MPU-Vorbereitung

Verkehrspsychologische Beratungen sind keine Leistungen der Krankenkassen und müssen daher selbst bezahlt werden. Ich rechne nach einem einfachen und transparenten Stundenmodell ab. Sie zahlen pro Stunde 50 Euro. Da ich die verkehrspsychologische Beratung im Rahmen der Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 UStG erbringe, wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen. Das bedeutet, dass es wirklich „nur“ 50 Euro pro Stunde sind, es kommt keine Mehrwertsteuer dazu. Sie entscheiden, wie viele Stunden Sie in Anspruch nehmen möchten. Ich schlage Ihnen zwar eine bestimmte Stundenzahl vor (je nach Problematik und Ihrem Wissensstand 5-10 Sitzungen), aber wenn Sie sich schon eher fit für die MPU führen oder noch weitere Gespräche wahrnehmen möchten, dann können Sie die Beratungen jederzeit schon eher beenden oder verlängern. Sie erhalten in jedem Fall eine Teilnahmebescheinigung über die erfolgten verkehrspsychologischen Beratungen von mir, die Sie dann bei der MPU vorlegen können.